Bauphasen
Dezember 2008: Christiane Martin (Schulteam ALS) nimmt Kontakt zum Büro Jansen auf, mit der Überlegungen, ob eine Vogelnestschaukel oder eine spezielle Schaukel für Rollstuhlkinder angeschafft und aufgestellt werden kann.
September 2009: erste Gestaltungsideen werden im größeren Teamkreis angedacht
November 2009: Das Team der Astrid Lindgren Schule entscheidet sich für eine große Umbauvariante mit einem Startkapital von 15.000€ und einer großen Portion Motivation
Dezember 2009: ein heimisches Tiefbauunternehmen kündigt großzügige Projektunterstützung an und verstärkt damit die gesamte Projektmotivation.
12. März 2010: Ca. 2 Schulkinder, Azubis der Kreissparkasse Limburg, der Ausbildungsleiter und die Gartenbaukolonne der Lebenshilfe Limburg fällen gemeinsam unter tatkräftiger Unterstützung der Revierförsterei Runkel-Elz einige Bäume, Sträucher und entsorgen das gesamte Schnittgut. Alle Helfer sind am Ende des Arbeitstages glücklich über den guten Ablauf und erstaunt über die enorme Arbeitsleistung.
26.06.2010: im Rahmen des Festaktes zum 40.sten Geburtstag der Astrid Lindgren Schule Limburg, übergibt Hr. Strerath einen Scheck über 175.000€ zur Förderung des Außenanlagenprojektes. Hr. Langer vom Verein zur Förderung der Schüler der ALS übergibt einen Scheck in Höhe von 10.000€.
April 2010: mittlerweile haben sich über 15 Finanz- und Materialsponsoren gefunden, so dass der gesamten Projektrealisierung nichts mehr im Wege steht. Die Detailplanung wird vorangetrieben. Es bilden sich Planungsgruppen an der ALS, die zu den Bereichen Kunst, Sensorik und Gesamtplanung beraten.
Ende Mai 2010: Aufgrund der Maßnahmengröße übernimmt der Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft unter Herrn Heckelmann die Finanzabwicklung des Projektes. Das mittlerweile auf ein Volumen von ca. 230.000€ angewachsene Projekt übersteigt die personellen Ressourcen des Fördervereins.
Mitte Juni 2010: Der städtische Bauhof Limburg stellt 16m L-Winkelsteine auf, die zukünftig den neuen Sandkasten begrenzen werden. Herzlichen Dank an den Bauhof Limburg unter Leitung von Herrn Kunz.
Ende Juni: Schüler und ALS-Team, Azubis von Kreis und KSK fiebern auf den ersten gemeinsamen großen Baueinsatz am 01. Juli. Viele Schüler freuen sich auf den Umbau.
01. Juli 2010: Unter Beteiligung des Landrats Herrn Manfred Michel (Schirmherr der Maßnahme) über 100 Helfer bereiten die Bauarbeiten vor, in dem Pflastersteine und Fallschutzplatten entfernt werden, alte Spielgeräte werden demontiert und entsorgt, bzw. zum Wiedereinbau seitlich gelagert. Fa. Tegut, Schüler der Adolf-Reichweinschule und der Förderverein übernehmen die Verpflegung der Helfer. Bei über 30°im Schatten wird glücklich geschwitzt.
05. Juli: Hurra, die Bagger rollen an. Mit großem Gerät werden die alten Wege, Rampenanlage und Mauern abgerissen und die neue Topographie angelegt.
Ab 12. Juli wird eine Fachfirma die neue Rampenanlage, sowie die neuen Spielpunkte vorbereiten. Die Bauabwicklung ist anspruchtsvoll, weil neben einer sehr genauen Höhenplanung, das nur ca. 9m breite Baufeld rückwärts gehend, abschnittsweise fertiggestellt werden muss.
Am 14. Juli wird die von der privatärztlichen Verrechnungsstelle Limburg und der Aktion Mensch finanzierte Vogelnestschaukel aufgestellt. Astrid Lindgrens Pippi-Langstrumpf und Herr Nielson balancieren auf dem Schaukelbalken und lachen frech herunter.
Am 31. Juli ist die verkehrssichere Rampenanlage, sowie die neuen Spielpunkte fertiggestellt, bzw. ausreichend vorbereitet.
Mitte bis Ende August 2010: Die ersten neuen Spielgeräte werden aufgestellt.
05. August: Die neuen Pflasterwege, der Sandkasten, Muschelkalksteinmauern zur Höhenabwicklung wurden und vorbereitende Erdarbeiten zur Aufstellung der Spielgeräte wurden ausgeführt. Die große Zaunlücke am neuen Sandkasten wird durch eine Zaunbaufirma auf ehrenamtlicher Basis geschlossen.
20. und 21. August 2010: 30 ehrenamtliche Bauhelfer führen bei 30 Grad Lufttemperatur im Schatten Restarbeiten an der Vogelnestschaukel aus, bauen Fallschutzmaterialien ein, stellen kleinere Pflasterflächen her, bauen einen Sandkastentisch und führen einige Sicherheitsbauwerke aus. Beteiligt sind die Azubis der Kreisverwaltung und der Kreissparkasse Limburg, die Jugendmarktbetreuer der Kreissparkassen Limburg sowie Vertreter des Fördervereins und des Schulteams.
September 2010: Die Klasse von Judith Knetsch beginnt zwischen Pflaster und Betonfundamenten Fliesenmosaiken zu verlegen. Es kommt zu zeitlichen Verzögerungen bei den beauftragten Handwerkern und Lieferfirmen. Letzte Gestaltungsentscheidungen werden getroffen.
Oktober 2010: Fa. Eibe montiert das Rollstuhlkarussel, Fa. Spielart montiert die Doppelschaukel, die Mattisburg, die Spielhütte und das Flüstertelefon, Fa. Rathschlag montiert die Klangrolle. Zwischendurch führt Fa. Triesch verschiedene Pflaster- und Erdbauarbeiten aus und stellt den Ballfangkorb auf, Fa. Will montiert die neuen Handläufe, Fa. Storch fertigt Sitzbänke an und Fa. Playtop stellt den fugenlosen Fallschutzbelag her. Es ist eine anstrengende Zeit für die Schulgemeinschaft, denn die Pausennutzung ist stark eingeschränkt und überall versperren Bauzäune den Zugang zu den neuen Spielgeräten. Die Schulgemeinschaft malt ca. 40m Holzbretter an, die als Laufsperren die zukünftigen Pflanzflächen vor dem Überlaufen schützen sollen.
05. und 06. November: Über 50 ehrenamtliche Helfer (SchülerInnen, LehrerInnen, ErzieherInnen, Zivis, FSJ`ler, Eltern, Großväter, Förderverein, KSK-Azubis, KSK-Jugendmarktbetreuer und Kreis – Azubis) verleihen dem Spielraum sein neues Erscheinungsbild: über 150 Bäume, Sträucher, Bodendecker und Stauden werden gepflanzt, 40 m³ Holzhäcksel, 10 m³ Rindenmulch und 6 Tonnen Pflanzsubstrat eingebaut. Trotz feuchter Witterung wird an diesem Bauwochenende eine großartige Gemeinschaftsleistung erbracht.
11. November: Der „Spielplatz-TÜV“ ist da! Der gesamte Spielraum wird genau unter die Prüflupe genommen. Das Urteil nach einem halben Tag intensiver Prüfung: außer kleineren Nacharbeiten ist alles in Ordnung und kann zum Spiel freigegeben werden.
Die Schulgemeinschaft atmet auf: endlich wieder Platz zum Spielen und zum Entdecken der neuen Spielmöglichkeiten.
Mitte November
Verschiedene Nach- und Restarbeiten werden ausgeführt. Fa. TecSon baut die Verschattungsanlage für den Sandkasten ein. Die Hangrutsche wird gesetzt und das Außenklassenzimmer bekommt eine Rundbank.
Ausblick:
Das Projekt setzt zum Endspurt an: Der Haupteingangsbereich muss noch etwas gestaltet werden, die Beschilderung zur Astrid Lindgren Schule soll verbessert werden und eine Regenüberdachung ist in Arbeit.